HomeWebUntisSuche

Viele Wege führen zum Ziel, unsere Schule ist der Weg zu vielen Zielen !

Höhere Bundeslehranstalt
für wirtschaftliche Berufe

3430 Tulln, Donaulände 72

02272 64767
hlw.tulln@noeschule.at

DRUCKEN

Genießen der Frühlingssonne, auch im Rollstuhl

Am Morgen des Morgen des 22.5.2017 wurde durchwachsenes Wetter angesagt. Der geplante Rollstuhl-Ausflug der ersten Klasse Sozialfachschule Tulln und der r.k. Religionsgruppe der HL 2 C mit den BewohnerInnen des Landespflegeheimes “Rosenheim” in Begleitung von Frau Prof. Martha Vogl, der Tagesbetreuerin Hermine Faustenhammer und Tagesmanagerin Gertrude Stark schien wegen des Wetters fraglich. Doch wir hatten Glück, strahlender Sonnenschein bei leichtem, warmen Wind.
So konnten die SchülerInnen der 1 FSB und HL 2 C ihre Schützlinge von den jeweiligen Stationen abholen, mit deren Rollstühlen an die kleine Tulln führen und gemeinsam die Natur und die Sonnenstrahlen genießen.
Für die meisten Jugendlichen war es die erste Begegnung und Herausforderung, Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, zu betreuen. Sie meisterten diese Aufgabe mit großem Engagement und auch Sicherheit, ebenso einfühlsam und kompetent, so dass die Begleiterinnen kein einziges Mal eingreifen oder korrigieren mussten. Schnell fassten die BewohnerInnen des Rosenheimes Vertrauen und es ergaben sich auch schöne Gespräche. Ebenso schnell verging die Zeit, und alle kehrten beglückt von der Frühlingssonne und den netten Begegnungen ins Rosenheim zurück. Nachdem alle Schützlinge von den SchülerInnen wieder auf ihre Stationen zum Abendessen begleitet waren, trafen sich die Klassen und ihre Lehrerin zu einer von der Heimleitung gespendeten Jause.
Die Reflexion vor Ort fiel sehr positiv aus. Auch wenn es für manche SchülerIn neu und herausfordernd war, alten und dementen Menschen zu begegnen und für sie verantwortlich zu sein, so gut und innerlich beglückend waren die Erlebnisse dieses Nachmittages. Die gemeinsam verbrachten Stunden bildeten die erste Vorbereitung und gelungene Kontaktaufnahme für einen Teil der Sozialpraxis im dritten Jahr der Fachschule für soziale Berufe.
Beide Generationen erlebten etwas Schönes in der strahlenden Sonne und werden mit Freude auch in Zukunft daran denken.

Mag.a Martha Vogl