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Projektreise Barcelona – Paris

Vom 6.-13.9.2017 fuhren wir, die HL 5A, gemeinsam mit unseren Sprachlehrerinnen Mag. Susanne Lauter und Mag. Veronika Stangl für eine Woche zuerst nach Barcelona und anschließend nach Paris.
Tag 1 :
Hochmotiviert trafen wir um 4 Uhr in der Früh am Flughafen Wien ein, um unsere top-organisierte Reise gemeinsam mit unseren jung gebliebenen Sprachprofessorinnen Susanne Lauter und Veronika Stangl anzutreten.
Antonio Gaudí, welcher die Stadt Barcelona geprägt hat, begleitete uns den ganzen ersten Tag. Wir besichtigten von ihm erbaute Häuser, die Sagrada Familia und zum Schluss den Park Güell mit einer schönen Aussicht auf die Stadt.

Tag 2:
Wir starteten in den 2. Tag um 9 Uhr mit einem Spaziergang durch das gotische Viertel. Dort besichtigten wir die Kathedrale von Barcelona und gingen anschließend ins Picasso Museum. Nach der Besichtigung der außergewöhnlichen Bilder spazierten wir die berühmte Promenade “La Rambla” hinunter, die uns zur Columbus Säule führte. Der Großteil der Schüler fuhr hinauf, um den Ausblick von oben zu genießen. Am späten Nachmittag nahm unsere Klasse eine einstündige Zugfahrt in Kauf, um den schönen Strand sowie die dort gelegene Kirche, in welcher unsere Spanischprofessorin Fr. Prof. Arias geheiratet hatte, zu sehen. Nach einem anstrengenden, aber interessanten Tag kehrten wir gegen 9 in unser Hotel zurück.

Tag 3:
Wir verließen unser Quartier um 9 Uhr und begaben uns auf den Weg zum Park Montjuic, welcher auf einem kleinen Berg liegt. Von oben hatten wir einen perfekten Ausblick über Barcelona und es bot sich die Möglichkeit mit einer Gondel zu fahren. Auf dem Fußweg zurück in die Stadt machten wir einige Zwischenhalte. Einer davon war das Joan Miró Museum, dessen Kunst sich durch Einsatz von Schwarz, Weiß und Primärfarben sowie die Darstellung eines Vogels und einer Frau kennzeichnet. Unser nächster Haltepunkt war das Olympiastadion, in das wir einen kurzen Blick warfen, gefolgt von unserem Besuch im Kunstmuseum. Unsere Professorinnen erzählten uns nebenbei viel Wissenswertes über die verschiedenen Kunstwerke. Danach trennte sich unsere Klasse und wir konnten uns entweder für die alte Stierkampfarena, die jetzt ein Einkaufszentrum ist, oder für das Fußballstadion Camp Nou entscheiden. Als krönenden Abschluss zu dieses erlebnisreichen Tages sahen wir uns gemeinsam am Abend den magischen Brunnen an, welcher eine spektakuläre Fontänen-Lichtershow darbot.
Tag 4:
Unseren letzten Tag in Barcelona starteten wir mit einem Spaziergang durch den „Parc de la Cuitadella“ am „Castell de Tres Dragons“ (einem für die Weltausstellung 1888 im Stil des Modernisme errichtetem Gebäude) vorbei. Der Spaziergang wurde uns von einem Herrn versüßt, der mit einer anscheinend selbst gebastelten Konstruktion Riesenseifenblasen durch die Gegend fliegen ließ. Das erweckte das „kleine Kind“ in uns und wir Schüler/-innen ließen es uns nicht nehmen, die Seifenblasen zu zerplatzen und viele Fotos zu machen.
Unseren Mittag und den frühen Nachmittag verbrachten wir in einem Viertel, das früher wie heute als das Fischerviertel Barcelonas bekannt ist – „La Barceloneta“. Das Viertel liegt direkt am Strand, wodurch wir noch einen schönen Ausblick auf das Mittelmeer erhaschen konnten. Wir Schüler/innen verbrachten unsere Mittagspause also mit dem Erkunden des Viertels, hatten aber auch etwas Freizeit und konnten uns so noch stärken und einige Einkäufe erledigen, bevor es auch schon wieder zurück ins Hotel ging, wo wir auf unseren Transfer zum Flughafen warten sollten.
Nach längerer Warterei stellte sich jedoch heraus, dass die Busgesellschaft auf uns vergessen hatte und daher kein Bus zu uns unterwegs war. So hieß es für uns weiterwarten. Um uns die Wartezeit zu verkürzen, überraschten uns unsere Professorinnen mit ihren, zuvor verheimlichten, Errungenschaften aus Sidges – sie traten im Partnerlook, in den gleichen T-Shirts mit dem Spruch: „Let’s go to Paris – and stay there“ auf.
Eine Stunde später als erwartet, holte uns dann doch noch ein Bus ab und wir konnten unsere Weiterreise antreten. Das nächste Unglück ließ jedoch nicht lange auf sich warten – auch unser Flugzeug Richtung Paris hatte Verspätung. Die vorerst etwas angespannte Situation verflog aber rasch bei dem Spiel „Werwolf“ und einem Abendessen bei Burger King. 1,5 Stunden später als geplant landeten wir dann doch noch am Flughafen „Charles de Gaulle“ in Paris. Müde und erschöpft kamen wir schließlich im Hotel an und nichts und niemand konnte uns mehr vom Schlafengehen abhalten.

Tag 5:
Am fünften Tag unserer Reise hieß es Auf Wiedersehen “Hola” und Grüß Gott “Bonjour”. Gleichzeitig kehrten wir auch dem warmen Wetter den Rücken zu und mussten uns mit weitaus kühleren Temperaturen abfinden. Den ersten Tag in Paris begannen wir mit einer kleinen Tour zu den zwei in der Seine liegenden Inseln „Île de la Cité“ und „Île Saint-Louis“. Um dorthin zu gelangen überquerten wir die berühmte Brücke „Pont Neuf“, welche zugleich die älteste Brücke von Paris ist. Außerdem erfuhren wir, dass die Bezeichnung „Paris“ ihren Ursprung im 3. Jahrhundert v.Chr. hat und von dem keltischen Stamm der „Parisii“ herrührt.
Das nächste Ziel, das wir in der als “Stadt der Liebe” bekannten Hauptstadt von Frankreich ansteuerten, war die wunderschöne Kirche “Notre Dame”, welche uns sowohl von innen als auch von außen begeisterte. Am Nachmittag konnten wir in die Welt von Ludwig IV eintauchen und bestaunten sein riesengroßes Schloss in Versailles. Gegen Abend ließ ein Teil unserer Klasse den Tag mit einem typischen französischen 3- Gänge- Menü ausklingen, welches uns demonstrierte, weshalb Frankreich für seine Küche so bekannt ist.

Tag 6:
Früher als sonst trafen wir uns bereits um 8:00 Uhr und machten uns auf den Weg in den Louvre. Der Louvre ist eines der bekanntesten Museen in Paris, in welchem auch die Mona Lisa zu finden ist. Hin und wieder haben wir uns in diesem riesigen Gebäude verlaufen, als wir die bekannten Kunstwerke, wie die Venus von Milo, bewunderten. Gleich im Anschluss spazierten wir direkt vom Louvre zu den Champs-Élysées, um neugierige Blicke auf diese Prachtstraße und die teuren Geschäfte zu werfen. Die Champs-Élysées enden mit dem Triumphbogen, erbaut von Napoleon, von welchem wir einen wunderschönen Ausblick über die Stadt mit ihrem Eiffelturm hatten. Als Abendprogramm ging es für uns in das kleine Viertel Montmartre, in dem ebenfalls das Sacré-Coeur, eine bekannte Kirche, steht. In einem kleinen Restaurant genossen wir noch die abendliche Stimmung in diesem von vielen Künstlern inspirierten Ort!

Tag 7:
Am vorletzten Tag unserer Reise brachen wir erst um 10 Uhr zu einem Morgenspaziergang entlang dem Kanal Saint-Martin auf.
Danach besuchten wir den Friedhof Pére-Lachaise, wo einige berühmte Künstler wie Oscar Wilde, Moliére oder Camille Pissarro begraben sind.
Nach einem kurzen Blick auf die Bastille machten wir in einem Park Pause. Die Gebäude um den Park herum sehen von allen Seiten gleich aus und wurden von dem französischen Architekten Georges-Eugéne Haussmann entworfen.
Dann flanierten wir durch eine Fußgängerzone Richtung Centre de Pompidou, einem Museum für moderne Kunst, das nach dem ehemaligen französischen Präsidenten Georges Pompidou benannt wurde.
Danach machten wir noch eine kleine Pause in dem Einkaufszentrum „Les Halles“ und begaben uns gleich anschließend in den Schlosspark „Jardin du Luxembourg“, bevor wir zum Eiffelturm gingen. Dort angekommen, konnten wir den Blick über Paris genießen.
Zum Abschluss unseres letzten Abends in Paris machen wir eine Bootsfahrt auf der Seine mit Blick auf den leuchtenden Eiffelturm.
Tag 8:
Der letzte Tag in Paris startete um 08:00 morgens in der Hotel-Lobby. Mit der U-Bahn fuhren wir bis zum Place d’Austerlitz, von dort aus ging es mit dem Zug 2 Stationen direkt zum Musée d’Orsay. In dem ehemaligen Bahnhof, der ursprünglich für die Weltausstellung 1900 erbaut wurde und 1986 zu einem Museum umgewandelt worden ist, findet man zahlreiche Gemälde, Skulpturen, Photographien und Grafiken von namhaften Künstlern wie Vincent van Gogh, Claude Monet oder Paul Signac. Nach dem 2-stündigen Museumsbesuch ging es auch schon wieder zurück zum Hotel, um letzte Souvenirs und einen kleinen Snack zu besorgen, bevor unser Transfer eintraf, der uns zum Flughafen “Charles de Gaulles” brachte. Nach dem Check-In und der Sicherheitskontrolle entspannten wir noch einen kurzen Moment, ehe uns unser Flieger nach Österreich zurückbrachte.

Insgesamt gesehen war es eine anstrengende, aber sehr beeindruckende Reise, bei der wir in beiden Städten viele kulturelle und touristische Highlights erleben durften. Dadurch konnten wir viel Neues lernen. Wir werden diese Reise nie vergessen!

HL 5A