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Besuch der Kinderstation und Neonatologie des LKH Tulln

Am 2. Mai 2018 hatte die r.k. Religionsgruppe der 2 FSB die Chance, in der Kinderstation des Universitätsklinikums Tulln von Frau Dr. Hoffmann und Schwester Gabi empfangen zu werden. Manchen der SchülerInnen war diese Station von eigenen Erfahrungen her bekannt. Sehr offen und realistisch erfuhren die Jugendlichen, wie die Ausbildungswege sowie die Anforderungen ausschauen, denen eine Krankenschwester/ein Krankenpfleger gewachsen sein sollte. Zum Beispiel gilt es, den Schichtbetrieb zu bewältigen, eine starke soziale Ader zu haben, aber sich selbst schützen zu können und Hilfe durch Supervision anzunehmen und in der Freizeit wirklich abschalten zu können. Sehr schnell sind Erfolgserlebnisse zu feiern, denn Kinder werden oft rasch gesund, aber es gibt leider auch persönlich intensiv herausfordernde Situation, wenn z.B. ein Kind eine unheilbare Krankheit hat oder stirbt. Sr. Gabi drückte es so aus: „Wenn ein alter Mensch stirbt, ist das traurig, wenn ein Kind stirbt, ist es ein Drama.“
Anschließend hatten die Schülerinnen das Glück, auch die neonatologische Abteilung zu sehen. Nachdem alle ihre Hände gut desinfiziert und bejaht hatten, dass niemand verkühlt oder sonstwie krank ist, durften wir in die Räume der Neonatologie betreten.
Frau Dr. Pichler erklärte eines der 10 Inkubationsbetten, die zur Verfügung stehen, und die mobile Notfallsstation. Sobald die Neugeborenen selbst gut atmen können, werden sie in die kleinen Betten übersiedelt. Auch kranke Kleinstkinder werden hier betreut. In einem der Inkubatoren lag ein gerade zwei Stunden altes Frühchen. Voller Staunen und Ehrfurcht betrachteten die Jugendlichen dieses kleine Menschenwunder, das mit dem Fläschchen gefüttert wurde und schon kräftig trank.
In der Reflexion überlegten manche Schülerinnen, selbst die Ausbildung zur Krankenschwester, zum Krankenpfleger zu absolvieren. Für andere wieder scheint dieser Beruf nicht der richtige zu sein. Alle jedoch waren sich einig, dass dieser Lehrausgang eine beeindruckende Erfahrung war.

Mag.a Martha Vogl