
Oberösterreich
Am 14. April 2008 trafen wir, die HL IV B gemeinsam mit unseren Begleitlehrern Mag. Daniela Lang und Mag. Margit Längauer, uns um 7:15 Uhr vor dem Bundesschulzentrum, von wo aus wir unsere Projektwoche durch Österreich starteten. Unser erstes Ziel war Kopfing im Innkreis an, wo wir eine 1 stündige Führung über den Baumkronenweg bekamen. Hierbei erfuhren wir die Entstehungsgeschichte des Baumkronenweges, vieles über den Wald und seine Bewohner und die Zukunftspläne und die dabei entstehenden Probleme. Unser Führer erzählte uns einiges über die verschiedenen Baumarten, ihre Beschaffenheit sowie deren Verwendungszweck. Mit einem vergnügsamen Rutsch beendeten wir die Führung vor dem Gasthaus „Oachkatzl“.
Anschließend begaben uns zu zweiten Programmpunkt für heute: dem Hochseilklettergarten in Haining am Attersee, wo wir einen spannenden und actionreichen Kletterkurs absolvierten Hierbei wurden sowohl unsere Teamfähigkeit als auch unser Gleichgewichtssinn während vier verschiedener Stationen auf die Probe gestellt. Diese waren für einige von uns eine große Herausforderung. Selbst unser Busfahrer, Franz, hat sich uns angeschlossen und hat zwei Übungen mit Bravour bestanden. Nach anstrengenden, aber trotzdem lustigen und lehrreichen 2 ½ Stunden machten wir uns auf den Weg in unser Quartier für diese Nacht nach Salzburg.
Tamara Ohnewas, Ramona Schulz, Markus Schenk
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Salzburg
Der zweite Tag begann mit einer Stadtführung durch die Stadt Salzburg, wobei uns eine sehr nette Führerin die Altstadt näher brachte. Anschließend begleitete sie uns mit der Festungsseilbahn hinauf zur Festung Hohensalzburg, welche das Wahrzeichen Salzburgs ist. Die Räume der Festung wurden uns durch eine spezielle Audio Guide Führung erklärt. Von der Festung hatte man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt Salzburg und deren Sehenswürdigkeiten. Danach konnte man sich die Museen der Festung ansehen.
Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Salzbergwerk Hallein. Dort wurden wir in weiße Schutzmäntel gepackt, um unsere Kleidung zu schützen. Mit einer Bergstollenbahn ging es hinein in die Tiefen des Salzberges. Nach einigen Minuten Fahrzeit drangen wir mit der Führerin zu Fuß weiter in den Berg vor. Um uns die Geschichte des Salzbergwerkes näher zu bringen, wurde uns ein Teil eines Filmes gezeigt. Danach durften wir eine 21 Meter lange Stollenrutsche testen. Unten angelangt wanderten wir durch die jahrhundertealten Stollengänge, wobei uns die Führerin den Salzabbau näher brachte. Beim unterirdischen Solesee angekommen, durften wir einen Tropfen des 27 prozenthaltigen Wassers probieren. Anschließend überquerten wir den Solesee mit einem kleinen Boot. Am anderen Ufer angelangt wurde uns der zweite Teil des Films gezeigt. Nach einem weiteren kleinen Fußmarsch durften wir die zweite Rutsche des Salzbergwerkes benutzen, welche 42 Meter lang war. Am Ende unserer Führung wurde uns der letzte Teil des Films gezeigt. Danach fuhren wir wieder mit der Bergstollenbahn ans Tageslicht. Anschließend traten wir noch die Weiterreise ins nächste Quartier in Innsbruck an und wurden später im Tiroler Bauernkeller noch kulinarisch versorgt.
Theresa Holzmann, Barbara Hammer, Beatrice Landa
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Tirol
In der Früh des dritten Tages brachen wir nach Wattens auf, zu unserem ersten Projektpunkt, der Swarowski Kristallwelt. Dort bekamen wir eine kleine Einführung über bestimmte Ausstellungsstücke in der Eingangshalle. Im Anschluss durften wir uns von den Werken diverser Künstler einen Eindruck verschaffen. Nach der Besichtigung gaben wir unser wohl erspartes Geld im umfangreichen Swarovski Shop aus (man gönnt sich ja sonst nichts ). Anschließend durften wir unsere Spiellaune in einem dazugehörigen Labyrinth zeigen und auf einer Aussichtsplattform mit einem Fernrohr gratis die Gegend besichtigen.
Am Nachmittag fand unsere Führung durch das Olympia- und neue Tivolistadion statt, wo heuer auch Spiele der Fußball – EM stattfinden. Zur selben Zeit der Führung fand ein Match der Eishockey-B-WM 2008 statt. (Südkorea gegen England) Wir besichtigten die Trainingshalle für die Eishockey-Spieler, sowie den Rasen, die obersten Ränge und die VIP Bereiche des umgebauten Fußball-Stadions. Zusätzlich erhielten wir Hintergrundinformationen über die EM 2008 und hatten einen tollen Blick auf die Bergisel Skisprung Schanze. Nach dieser Reise durch die Welt des Sports marschierten wir direkt ins Zentrum, um eine kurze Stadtführung zu erleben, bei der die Projektgruppe uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Innsbruck näher brachte: Maria Theresien Straße, Annasäule, Landhaus, Innsbrucker Stadtturm sowie das Goldene Dachl.
Michael Schierach, Anton Hradil, Lygia Gruber
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Kärnten
Am vierten Tag führte uns unsere Reisroute nach Kärnten.
Unser erstes Ziel war die Burg Sommeregg in Seeboden am Millstätter See. Bei einem unterhaltsamen, deftigen Ritteressen bekamen wir nicht nur einen Einblick in die mittelalterlichen Tischsitten. Der “Hausvogt” von Burg Sommeregg wählte auch einen Tischherren aus, der nach Bestehen dreier Prüfungen zum Ritter geschlagen wurde. Auch Mägde, Knappen, der Hofnarr und natürlich auch des Ritters Weib durften nicht fehlen.
Anschließend besuchten wir das Foltermuseum. Hier wurden uns an Hand von wahrheitsgetreu nachgebauten Ausstellungsstücken die altertümlichen Foltermethoden näher gebracht. Als Abschluss sahen wir eine Ausstellung von Amnesty International, die in Erinnerung rufen sollte, dass Folter auch noch in der heutigen Zeit existiert und beispielsweise für politische Zwecke eingesetzt wird.
Nach den gewonnenen Eindrücken brachte uns unser Bus um 16:00 Uhr zu unserem Quartier nach Klagenfurt. Anschließend durften wir unseren Abend selber frei gestalten.
Auch den Freitagvormittag verbrachten wir in Klagenfurt, wo wir unsere restlichen Programmpunkte absolvierten.
Unsere erste Station für diesen Tag war das Robert-Musil-Museum, ein Literaturmuseum, wo uns dank einer Führung einige lehrreiche Fakten über die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, sowie den nach ihr benannten Preis näher gebracht wurden. Ein interessanter Film über diesen Preis half zur besseren Veranschaulichung.
Danach folgte unsere selbst geplante Stadtführung durch die Altstadt Klagenfurt, bei der wir viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Neuen Platz mit Lindwurm, das “Wörtherseemandl”, den Alten Platz, das Landhaus und viele mehr besichtigten und unserer Klasse und den Professoren einige Informationen darüber vermittelten.
Sabrina Sauer, Katrin Gangl, Sandra Vilis
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Steiermark
Am Freitag Nachmittag fuhren wir von Klagenfurt in die Steiermark. Unsere erste Station war in Koglhof, wo uns eine lustige Fahrt auf der Sommerrodelbahn erwartete. Wir bekamen eine kurze Einführung und Erklärung und konnten uns dann alleine oder zu zweit auf die Sommerrodelbahn schwingen.
Nach zwei Fahrten war der Spaß wegen Regens dann leider schon vorbei.
Aufgeregt machten wir uns auf den Weg zur H2O Therme Bad Waltersdorf.
Dort genossen wir den Thermalbereich und entspannten in den warmen Becken. Die Rutschen und die Poolbar sowie die Saunakabinen und Dampfbäder wurden auch genutzt.
Den letzte Vormittag – Samstag – verbrachten wir im Tierpark Herberstein. Dort genossen wir eine Fun & Adventure Zootour. Die Führung brachte uns durch die verschiedenen Kontinente und wir erprobten das Blasrohrschießen und verglichen unsere Sprungkraft mit der der Tiere. Auch bei der Löwen- und Wolffütterung waren wir dabei und beobachteten die Tiere.
Zum Glück hatten wir schönes Wetter, das machte den Tierparkbesuch noch schöner und angenehmer.
Um ca. 16 Uhr kamen wir glücklich in Tulln an, wo wir schon von Familie und Freunden erwartet wurden.
Shreena Kingaby, Astrid Bignasse, Sonja Schweighofer
Insgesamt hatten wir eine sehr interessante, spannende, lehrreiche und lustige Projektwoche, an die wir uns gerne zurück erinnern werden.
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